Zentrum stärkt die Gemeinschaft

Man soll handeln, wenn man die Möglichkeit dazu hat, und die Chance ergreifen, wenn sie sich einem bietet. Denn viele Vereine, so schreibt Annemarie Bluhm-Weinhold in ihrem Artikel für das Westfalenblatt, litten unter Mitgliederschwund, Überalterung und fehlendem ehrenamtlichen Engagement. Für die Spvg Steinhagen gelte das zum Glück noch nicht. Aber es sei der falsche Weg, einfach weiterzumachen wie bisher. „Wir brauchen neue Wege, um attraktiv zu bleiben, Mitglieder zu halten und zu gewinnen“, zitiert sie Marion Elkmann, zuständig für Presse und Marketing im Vorstand des Vereins. Sie sprach gemeinsam mit ihrem Kollegen Axel Börgers über „die Zukunft und die Aufgaben des Vereins“. Demnach wolle die Spvg vorsorgen und zwar rechtzeitig, um den Herausforderungen der Zeit und der Zukunft gerecht werden zu können, z. B. der veränderten Lebensgestaltung ihrer Mitglieder. So biete das geplante Hörmann-Sportzentrum dem Verein die nötige „Infrastruktur für alle Aufgaben der Zukunft“. Dazu gehörten neue Angebote für alle Altersklassen, flexible Trainingszeiten, neue Kooperationen mit Schulen und Krankenkassen sowie die Betreuung der Kinder in der Zeit zwischen Schulschluss und Trainingsbeginn. „Aber das geht nicht in einer Sporthalle oder der Umkleide. Dafür braucht man Räume“, so Marion Elkmann. Axel Bögers geht noch weiter und unterstreicht die wichtige soziale Aufgabe, die ein Sportverein als verbindendes Glied innerhalb der Gesellschaft übernimmt. Der Verein setze sich für interkulturelle Öffnung, Integration und Inklusion ein, vermittele soziale Kompetenzen wie Respekt und Hilfsbereitschaft. „Wir bauen keine neue Sporthalle, wir bauen Gemeinschaft“, bringt Börgers seinen und den Anspruch aller Vereinsmitglieder auf den Punkt.